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Intermediale Kunsttherapie

Profil und Voraussetzungen des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Intermediale Kunsttherapie der Internationalen Hochschule Calw. Studienrichtungen: Kreativpädagogik und Kunsttherapie. Führungspositionen im Gesundheitswesen und pädagogischen Berufsfeldern, Berechtigung zur (berufsbegleitenden) Promotion, bildnerisches Gestalten und künstlerischer Ausdruck, therapeutisch-pädagogische Kompetenzen, kreatives Methodenrepertoire in schwierigen Schulsituationen, kunsttherapeutische Intervention, Patientenressourcen, kunsttherapeutische Projektarbeit.

Profil

Die Internationale Hochschule bietet einen dreijährigen berufsbegleitenden Masterstudiengang „Intermediale Kunsttherapie“ an. Damit wird ein Hochschulabschluss erworben, der international und staatlich anerkannt ist und auf gehobene Führungspositionen im Gesundheitswesen und in pädagogischen Berufsfeldern vorbereitet. Darüber hinaus berechtigt er zur Promotion. Im Mittelpunkt des Studienganges stehen das bildnerische Gestalten und der künstlerische Ausdruck sowie die therapeutisch-pädagogischen Kompetenzen. Die inneren Zusammenhänge der Künste werden ebenso ausdrücklich einbezogen wie die gesundheitlichen oder pädagogischen Probleme, die insbesondere durch die heute zunehmenden Veränderungen in der Gesellschaft entstehen.

Voraussetzungen

Zugangsvoraussetzung ist ein erster Hochschulabschluss in einem der Studienfächer Psychologie, Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Erziehungswissenschaft, Medizin, Pflegewissenschaft, Theologie und Nachbardisziplinen sowie Kunst, Musik oder Design (Diplom, B.A.) oder staatlich anerkannten Bachelorabschlüssen in Künstlerischen Therapien wie z.B. in Kunst- und Musiktherapie. Erwartet wird darüber hinaus eine mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem der genannten Berufsfelder.

Bewerber mit erstem Hochschulabschluss jedoch anderen beruflichen Hintergründen können in Ausnahmefällen und bei persönlicher Eignung immatrikuliert werden.

Bewerber, die die o.g. Zugangsvoraussetzung nicht erfüllen, können über das Institut für wissenschaftliche Weiterbildung und Forschung (IWWF) einen zweijährigen Zertifikatslehrgang als Weiterbildungsmaßnahme absolvieren. Diese schließt mit einem arbeitsmarktwirksamen Hochschulzertifikat als „Akademisch geprüfte Kreativpädagogin bzw. Kunsttherapeutin / Akademisch geprüfter Kreativpädagoge bzw. Kunsttherapeut“ ab.

Informations- und Bewerbungsunterlagen erhalten Sie über unser Hochschulbüro (Kontakt).

Studienrichtung Kreativpädagogik

Deutschlands Schulen befinden sich spätestens seit «Pisa» & Co. im Wandel: Sie sollen zunehmend eigenständig agieren und sich neue Lernziele und Strukturen geben. Ähnliches verlangt man von anderen Institutionen der Kindererziehung wie Jugendhäusern und Kindergärten. Sich diesem Leistungsdruckdruck zu stellen und gleichzeitig mit dem wachsenden Maß an Gewaltbereitschaft umzugehen, verlangt eine Erweiterung der traditionellen pädagogischen Kompetenzen. Die Handhabung künstlerischer Medien hilft dabei, den Zugang zu den eigenen Ressourcen als Lehrer oder Erzieher zu verbessern. Gleichzeitig setzt sich das Studium mit den unterschiedlichen Möglichkeiten der Veränderung von Unterricht und Schulklima durch kreative Aktionen auseinander. Das künstlerische Ergebnis, das dabei entsteht, ist dann der sichtbare Ausdruck dessen, was innerlich bei den Jugendlichen passiert ist: nämlich die Eröffnung neuer Kommunikationsmöglichkeiten sowie die Verbesserung ihrer sozialen Kompetenz.

Im Studium lernen Sie:

  • Grundkonzepte der humanistischen Psychologie.
  • Beziehungskompetenz von Erziehern zu verbessern.
  • Ein umfassendes kreatives Methodenrepertoire.
  • Lehrerpersönlichkeiten besonders in schwierigen Schulsituationen zu stärken.
  • Störungsbilder bei Kindern und Jugendlichen einzuschätzen und positiv zu beeinflussen.

Studienrichtung Kunsttherapie

Sie sind ausgebildeter Psychologe, Mediziner oder haben anderweitig beruflich mit kranken Menschen zu tun. Im Studium lernen Sie, Gesundungsprozesse in Ihrer Tiefe zu verstehen und Ihre Patienten nachhaltig zu unterstützen. Durch die im Studium erworbene Fähigkeit, verschiedene künstlerische Medien in sich ergänzender Weise im Therapieprozess einzusetzen, können Patienten effektiv angesprochen werden, Heilungskräfte aktiviert und Lösungs- bzw. Genesungswege nachhaltig aufgezeigt und begleitet werden.

Im Studium lernen Sie:

  • sich ein scharfes Bild vom Zustand der Patienten zu machen und gezielt auf dessen Situation einzugehen.
  • kunsttherapeutische Interventionen zur Aktivierung von Patienten einzusetzen.
  • vorhandene Ressourcen bei Patienten aufzugreifen und zu fördern, damit die sich entwickelnden künstlerischen Neigungen zur Überwindung von Störungen und zu lebenslanger Sinnfindung beitragen.
  • Heilungs- und Genesungswege nachhaltig aufzuzeigen und zu begleiten.
  • kunsttherapeutische Projekte selbstständig zu konzipieren anzuleiten, durchzuführen, oder in einer entsprechender Trägerschaft anzubieten.
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